Die wahre Geschichte hinter dem Song …
Angefangen hat es mit einem Song, den ich innerhalb weniger Minuten im letzten Sommer geschrieben habe. Es ging darin um ein weltberühmtes alkoholisches Mischgetränk, ums Ski Fahren und Feiern und der Song war lustig. Lustig, ging ins Ohr und hatte einen Hammer-Refrain.
Als ich mir mit meinem Bruder Fredi — die zweite Hälfte der Mina Buam — Gedanken über das nächste Musikvideo machte, war schnell klar: dieser Song wird’s. Wir nahmen den Song im Studio auf, kontaktierten DAS Après Ski-Lokal in Wagrain, den “Kuhstall Wagrain”, und sofort wurde uns freundlicherweise eine Drehgenehmigung samt Sponsoring zugesagt. Ein Drehbuch wurde geschrieben, eine Filmcrew und Darsteller organisiert und im Dezember hieß es dann: “Action!”
Leider vergaßen wir dabei eine wichtige Sache: Der Name der Spirituose, um die es im Song ging und wonach er benannt war, war markenrechtlich geschützt. Wir kontaktierten sogar den Hersteller, der irgendwo auf den Inseln unweit der Piraten der Karibik seinen Standort hat und fragten um Erlaubnis. Weiter wie bis zur Österreichzentrale in Wien kamen wir nicht und die Antwort lautete leider: Nein. “Die Verwendung geben wir nicht frei”, so in der Art.
Na bravo. Auch das Fachgespräch mit einem Anwalt, spezialisiert auf Markenrecht, machte die Sache nicht besser. Aber alles war organisiert, es gab kein zurück mehr. Kurzerhand schrieben wir den Text um, nahmen den Song neu auf, der Kern des Songs blieb erhalten (es ging um Après Ski) und ein neues Drehbuch wurde geschrieben.
Ende Dezember veröffentlichten wir dann den Song “Après Ski” von den Mina Buam. Er war ganz anders, als das Original. Aber was soll’s. Wenigstens haben wir eine Lehre daraus gezogen: Bleib dem Song treu und versuche nicht etwas daraus zu machen, was er nicht ist.
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