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Time for movies, Jänner 2025

Weihnachtsferien = Kinozeit …

Um die zehn Mal im Jahr schaffe ich es ins Kino zu gehen. Jedes Mal ist es eine Bere­icherung und ich gehe erfüllt von etwas, das sich schw­er beschreiben lässt, wieder hin­aus. Aber es ist nicht ein­fach, sich alle Filme anzuse­hen, die man sich vorn­immt. Beruf, Fam­i­lie, Bequem­lichkeit — ins Kino zu gehen fällt nicht immer leicht. Aber beson­ders zum Jahreswech­sel herum schaue ich mir meis­tens drei, vier Filme in kurz­er Zeit an, es ist meine Lieblingszeit, um ins Kino zu gehen.

Heuer stachen für mich zwei Filme beson­ders her­aus: Bet­ter Man von Michael Gracey und Kon­klave von Edward Berg­er. Bei­de Filme ein­deutig fürs Kino gemacht: Bildge­walt, Schnitt, Attrak­tion. Beson­ders Kon­klave ist so gut geschnit­ten, dass es eine Wohltat für Augen und Ohren ist. Bet­ter Man besticht aus mein­er Sicht durch den kleinen Affen (den jun­gen Rob­bie Williams), den man gle­ich zu Beginn ins Herz schließt: Die Szene, wo ihn sein Vater ver­lässt, ist deswe­gen so stark, weil ein Affenkind ver­lassen wird und wir das — aus irgen­deinem Grund — nicht ertra­gen. Die Kinder­af­fen-Inter­pre­ta­tion von “Feel” ist ein­er der stärk­sten Musik­mo­mente, der mir in let­zter Zeit in einem Film untergekom­men ist. Und über­haupt: Ich finde die Idee mit dem Affen sowieso genial. Es war der Grund, warum ich mir den Film ange­se­hen habe (für andere anscheinend der Grund, ihn sich NICHT anzuse­hen). Aber ich fand den Affen großar­tig. Wie er bei den Konz­erten abge­ht, seine Per­for­mance, die ständi­ge Absur­dität, an die man sich bald gewöh­nt und die dann eine ganz eige­nar­tige Atmo­sphäre erzeugt … also wenn der Affe kokst und sich ansauft, dann kann das schon was.

Schade, dass der Film im Box Office nicht gut per­formed hat, ich hätte es ihm gewün­scht. Die Mach­er haben sich was getraut und die Idee grandios umge­set­zt. Der Kinobe­such war etwas ganz beson­deres. Eine Show. 

Kon­klave wiederum hat trotz sein­er Eige­nart (Film über die Kirche, Vatikan­thriller) ziem­lich abgeräumt an der Kinokasse. Ein kleines Wun­der, so kommt es mir vor. Man muss schon zugeben: Die Sto­ry ist bissl an den Haaren herange­zo­gen. Fühlt sich nicht ganz authen­tisch an. Aber schei*egal, der Film ist geil. Die Haup­trol­le, das Set­ting und Ambi­ente, die Musik, die Span­nung — als würde man sich plöt­zlich darum scheren, wer Papst wird — und, wie gesagt, der Schnitt. Das ist vor allem ein handw­erk­lich gelun­gener Film. Und es freut mich, dass die Leute darauf abfahren. Der Film hat über 100 Mil­lio­nen einge­spielt (und ca. 20 Mio. gekostet). Das ist schon was beson­deres, für eine Orig­i­nal-Sto­ry (nach Buchvor­lage) im Zeital­ter der Remakes und IP-Filme.

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